Holzbausysteme
Holz ist eines der ältesten Baumaterialien, und im Laufe der Geschichte wurden zahlreiche Techniken entwickelt, um seine Vorteile optimal zu nutzen und gleichzeitig seine Schwächen zu minimieren.
Im Vergleich zu anderen Bauweisen ermöglicht der Bau mit leichten Holzrahmenkonstruktionen die industrielle Fertigung von Bauelementen mit dem höchsten Vorfertigungsgrad, bei gleichzeitig optimalem Materialeinsatz der Tragkonstruktion.
In der Skelettbauweise, im traditionellen Massivholzbau sowie im Brettsperrholzbau (CLT - Cross Laminated Timber) können Holzelemente auf CNC-gesteuerten Maschinen zugeschnitten und bearbeitet werden, während deren Montage, Beplankung, Einbau von Fenstern und Türen, Dämmung und weitere Ausbauarbeiten auf der Baustelle erfolgen.
Die modulare Bauweise hingegen ermöglicht die vollständige Fertigung der Bauelemente in der Fabrik, allerdings auf Kosten der architektonischen Individualität, da die Module als grundlegende Gestaltungseinheit dienen.
Ein höherer Werkvorfertigungsgrad ist ein Garant für Qualität, ermöglicht die Optimierung der Produktionsprozesse, den Ganzjahresbetrieb in einer trockenen, hellen und kontrollierten Umgebung, eliminiert den Einfluss von Witterungsbedingungen auf Bauzeiten, und reduziert die Arbeiten auf der Baustelle auf ein Minimum - wodurch Lärm, Fahrzeug- und Maschinenverkehr deutlich verringert werden.